Hiermit bezieht der BVB Fanclub Hochsauerland Stellung zu den persönlichen Anfeindungen, die sich in den Tagen und Wochen nach dem Derby eine Reihe von Mitgliedern unseres Fanclubs haben über sich ergehen lassen müssen.
Stein des Anstoßes und Grund der Erregung vor allem seitens der Steinbergknappen Ostwig war der veröffentlichte Liedtext „Am Tag als der FC Scheiße starb“ auf unserer Homepage aus Anlass des Derbys.
Wir möchten betonen, dass es sich hierbei um einen Liedertext handelt (auf die Melodie zu „Am Tag als Conny Kramer starb“), der nicht durch Harmlosigkeit glänzt aber seit über zwei Jahrzehnten zum allgemeinen Liedgut der Fans des BVB und auch Rot-Weiß Essen gehört.
Wer uns kennt – und das dürften ja alle sein, die diese Homepage besuchen – weiß, dass wir keine gewalttätigen Schläger oder auf Blutrache getrimmte Hirnamputierte sind.
Trotzdem möchten wir uns für die aufgetretenen Missverständnisse entschuldigen, glauben jedoch weiter, dass die Rivalität zwischen beiden Clubs durchaus gelebt werden darf. Dazu gehört dann sicherlich auch, dass der Kontrahent mit Häme bedacht wird, wenn dieser seine sportlichen Ziele nicht erreicht. Schadenfreude ist keine Einbahnstraße.
Abschließend möchten wir noch den Verfasser des lächerlichen anonymen Drohbriefes, den ein Mitglied unseres Fanclubs per Post erhalten hat, bitten, Eier zu zeigen und sich zu stellen.
Androhungen von Gewalt gegen unsere Fanclubmitglieder persönlich wirken in Anbetracht der hitzigen Debatte eher komisch.
Ostwig, den 31. Mai 2007
